UUID-Generator

Generieren Sie UUIDs in den Versionen 1, 3, 4, 5, 6 und 7. Wählen Sie eine Version, konfigurieren Sie Ihre Optionen und klicken Sie auf Generieren. Die gesamte Verarbeitung erfolgt lokal in Ihrem Browser.

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UUID-Versionen erklärt

VersionMethodeAnwendungsfall
v1Zeitstempel (100 ns) + zufälliger KnotenZeitgeordnete IDs; enthält Erstellungszeit
v4Kryptografisch zufälligAllzweck-Eindeutig-ID – am beliebtesten
v5SHA-1-Hash von Namensraum + NameWie v3, verwendet aber SHA-1 (empfohlen gegenüber v3)
v6Neugeordneter v1-ZeitstempelDatenbankfreundliche Sortierung zeitbasierter IDs
v7Unix-ms-Zeitstempel + ZufallModern, zeitbasiert, monoton, optimal für Datenbanken

Version 4 ist die Voreinstellung, zu der man greift: sie besteht nur aus Zufallsbits, verrät also nichts und kollidiert nur in der Theorie. Version 7 lohnt sich zu kennen, denn sie stellt die Zeit nach vorn, wodurch eine Spalte davon in der Reihenfolge der Entstehung sortiert und ein Datenbankindex aufgeräumt bleibt, statt Schreibvorgänge zu streuen. Version 1 und 6 betten denselben Zeitstempel plus ein Knotenfeld ein; der Knoten ist hier zufällig mit gesetztem Multicast-Bit und damit nie eine echte Netzwerkadresse. Fügen Sie eine beliebige UUID in die Prüfung ein, und sie nennt Ihnen die Version und, sofern vorhanden, den Moment der Erzeugung.

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Ein Payload, das Sie jedes Mal in einem Browsertab reparieren, gehört in Code. Wir bauen die Integrationen, Parser und Dienste, die Daten zwischen Systemen bewegen, und reparieren die, die sie unterwegs still beschädigen.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Version soll ich nehmen?
Version 4, sofern nichts dagegen spricht. Sie ist zufällig und verrät nichts. Wählen Sie Version 7, wenn die Werte in eine indizierte Datenbankspalte gehen, denn sie sortiert nach Erzeugungszeit und hält den Index kompakt, statt jeden Insert zu streuen.
Taugen sie als Geheimnisse?
Nein. Eine Version-4-UUID stammt aus einer kryptografisch sicheren Quelle und ist damit nicht erratbar, sie ist aber dafür gemacht, gezeigt, geloggt und weitergereicht zu werden. Behandeln Sie sie als Bezeichner, nie als Passwort oder Sitzungstoken.
Wo ist Version 3 geblieben?
Sie wurde zusammen mit MD5 entfernt. Version 3 ist per Definition MD5, und für MD5 gibt es praktikable Kollisionsangriffe. Version 5 erledigt dasselbe mit SHA-1 und nimmt denselben Namensraum und Namen, der Wechsel ist also eine geänderte Einstellung.
Erzeugen zwei Leute je dieselbe UUID?
Bei Version 4 praktisch nicht. Es gibt 122 Zufallsbits, genug, dass man ein Leben lang Milliarden pro Sekunde erzeugen müsste, bevor eine Kollision wahrscheinlich wird. Die Versionen 1, 6 und 7 stützen sich zusätzlich auf die Zeit und kollidieren innerhalb einer Maschine noch seltener.
Warum ist das Knotenfeld zufällig?
Version 1 und 6 trugen dort ursprünglich die Netzwerkadresse der Maschine, was verriet, woher ein Wert stammte. Diese Seite füllt es mit Zufallsbytes und setzt das Multicast-Bit, denn so schreibt die Spezifikation vor, einen Knoten zu kennzeichnen, der keine echte Hardwareadresse ist.